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Aufbaukurs Schemakurzzeittherapie

Bei tiefgreifenden persönlichen Veränderungsprozessen entsteht ein intensives emotionales Erleben. Im Rahmen des Aufbaukurses Schemakurzzeittherapie erwerben Sie vertiefte Kompetenzen in der Begleitung solch intensiver emotionaler Zustände und erweitern Ihr Methodenrepertoire deutlich.

Eine emotionale Aktivierung ist Voraussetzung für den psychischen Veränderungsprozess und ist an die individuelle persönliche Entwicklung der Klienten/-innen gebunden. Daher vermittelt der Aufbaukurs Schemakurzzeittherapie erweiterte Methoden dazu, wie die Erlebnisse aus der persönlichen Entwicklungsgeschichte der Klienten/-innen aktiviert, bearbeitet und integriert werden können.

Der Aufbaukurs bietet Ihnen die Möglichkeit Ihre Kompetenzen zur Begleitung von Veränderungsprozessen auf den Ebenen der sprachlichen Anleitung, der Prozessgestaltung und der Flexibilität in der Methodenwahl systematisch zu erweitern. Um die im Aufbaukurs vermittelten Methoden erfolgreich anwenden zu können, ist es erforderlich, dass Sie folgende Voraussetzungen erfüllen:
  • Sie sind mit den Methoden der Schemaberatung und des Schemacoachings vertraut und wenden Ressourcen- und Modusarbeit aktiv an.
  • Sie verfügen über eine gute Kenntnis Ihrer eigenen Entwicklungsthemen.
  • Sie sind in der Lage selbstaufmerksam eigene psychische Aktivierungen frühzeitig wahrzunehmen und diese von den Prozessen Ihrer Klienten/-innen zu unterscheiden.
  • Sie können eigene emotionale und psychische Aktivierungen gut regulieren und beim Prozess der Klienten/-innen bleiben.
  • Sie nehmen regelmäßig aktiv an Supervisions-/ Intervisionsangeboten teil.

Der Kurs eignet sich für Berater/-innen, Coaches und Therapeuten/-innen, da die vermittelten Methoden sowohl im therapeutischen Rahmen, als auch für intensive Veränderungen zu nicht-therapeutischen Zwecken nutzbar sind. Beispielsweise zur Herstellung oder Verbesserung der Erziehungs- und Beziehungsfähigkeit, im Umgang mit Burn Out oder nach Verlusterleben. Der Kurs legt einen besonderen Fokus auf die Arbeit in Familiensystemen, wobei die Fokuspersonen aus unterschiedlichen Altersgruppen stammen können.

Der Aufbaukurs umfasst 3 Blöcke, die nur als Fortbildungsreihe besucht werden können.

Inhaltsüberblick:

  • vertiefte Methoden in der Stühlearbeit
  • Erweiterung der Schemaarbeit durch weitere Teilemodelle
  • Arbeit mit und auf der Lebenslinie
  • erweiterte Konfrontationsmethoden in der Modusarbeit
  • Umgang mit Widerstandserleben – Erweiterte Beschützerarbeit
  • Training von Verbalisierungsfähigkeit
  • sprachliches Führen von Klienten/-innen in schwierigen Begleitungssituationen
  • Installation von ressourcevollen Elternbildern
  • systematischer Aufbau positiver Schemata
  • Indikationsstellung Coaching vs. Schemakurzzeittherapie vs. Schematherapie
  • prozessorientierte Verarbeitung von Emotionen unter strukturierter Aufmerksamkeitslenkung
  • differenzierte Planung der Veränderungsprozesse