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Kurs Schemacoaching

Schemaberatung und Schemacoaching sind spezifische Formen der Beratung und Begleitung, die die wissenschaftlich gesicherten Erkenntnisse der Schematherapie auf Coaching, Mediation und Beratung übertragen.

Die Vorteile der Schematherapie und viele ihrer Techniken lassen sich in modifizierter Form auf Coaching und Beratungsprozesse übertragen. Die dazu erforderlichen Ressource-Erfahrungen werden insbesondere durch die Nutzung von Methoden aus der Positiven Psychologie bereitgestellt. Das ermöglicht, dass die positiven Effekte des schematherapeutischen Vorgehens auch in Beziehungen genutzt werden können, die beratend und begleitend sind und keine vertiefte psychotherapeutische Behandlung anstreben.

Wenn Sie die Ausbildung absolviert haben,
  • erkennen Sie hinter „schwierigen Verhaltensweisen“ die Aktivierung von dahinterliegenden Schemata und können Klienten und deren Bezugspersonen das vermitteln.
  • können Sie gemeinsam mit Klienten die Logik von „unerklärlichen Blockaden“ entschlüsseln.
  • verfügen Sie über hochwirksame Methoden, innere Konflikte und Blockaden systematisch aufzulösen.
  • können Sie in Vermittlungs- oder Mediationssituationen Verständnis für die Reaktionen der Partner vermitteln.
  • verfügen Sie über ein wirksames Instrument zur Burnout-Prophylaxe.
Inhalte

Die Weiterbildung findet in 3 Wochenendblöcken statt. Dabei erhalten Sie fundierte theoretische Inputs und erleben das Gehörte anschließend in Life-Demonstrationen. Danach wenden Sie die Methoden direkt in kleinen Gruppen an und können sich währenddessen jederzeit Feedback holen. So können Sie sicherstellen, dass Sie das Gelernte direkt in Ihrem beruflichen Alltag anwenden können.

Inhalte von Block 1: Grundlagen – Schemata und Modi in Aktion
  • Was ist eine Erkrankung im Sinne des ICD-10?
  • Wann ist eine klassische Schematherapie indiziert und wann ist Schemafokussiertes Coaching sinnvoll?
  • Beziehungsgestaltung in Beratung, Coaching und Therapie – Gemeinsamkeiten und Unterschiede
  • Was sind Schemata und wie entstehen sie? – Schemadomänen, ihre Entstehung und ihre Bedeutung im menschlichen Zusammenleben
  • Die Folgen der Schemaaktivierungen - Anpassungsreaktionen und Gewohnheiten
  • Was sind Modi, wie entstehen sie und wie wirken sie sich aus?
  • Haltung, Beziehung und Achtsamkeit im Schemafokussierten Coaching - Unbedingte Wertschätzung des Coachees/Klienten
  • Ressourcenorientierter Aufbau positiver Schemata
  • Ressourcenorientierte Stabilisierung innerer Personen
  • Aufbau von Fallkonzeptionen
Inhalte von Block 2: Grundlegende Interventionen – Positive Schemata und Kognitive Techniken der Schemabearbeitung
  • Interventionsebenen in der Schematherapie und Schemafokussierten Coaching
  • Grenzen des Schemafokussierten Coachings - Alternativen zur Nachbeelterung – spezielle Techniken zur gezielten Aktivierung positiver Schemata im Coaching
  • Methodisches Handwerkszeugs
  • Achtsamkeit und Akzeptanz des Klienten fördern
  • Kognitive Umstrukturierung
  • Methoden der Emotionsaktivierung
  • Modusspezifische Sprachführung
  • Übersetzung von Aktualisierungen in den Alltag systematisch aufbauen – BEATE-Muster
  • Kognitiv-emotionale Bearbeitung von Schemata – Hilfstherapeutenmodell
Inhalte von Block 3: Komplexe Interventionen – Bewältigungsmodi - „Innere Familie“ –
Integration

  • Erweiterte Methoden der Schemabearbeitung
  • Modus-Arbeit mit Stühlen/Bodenankern
  • Konfrontation – Integration – Machtbegrenzung
  • spezifische Fragestellungen/Falldiskussionen nach Wünschen der Teilnehmer
  • Umgang mit den schemabedingten Gewohnheiten
  • Integration der Schemabearbeitung in den Gesamtprozess von Coaching und Beratung